Adipositas:
Fettsucht, Fettleibigkeit;
die Menge an Körperfett ist hier abnormal und
übermäßig erhöht;
wesentlicher Risikofaktor für
Typ 2-Diabetiker
Albuminurie:
Mit dem Urin wird vermehrt
Albumin (ein Eiweißmolekül) ausgeschieden; Anzeichen
einer Nierenschädigung oder Nephropathie
Angiopathie:
Oberbegriff für Schädigungen
der Gefäße wie Arterien, Venen und Kapillaren
Bauchspeicheldrüse:
Pankreas, liegt hinter dem
unteren Teil des Magens und hat etwa die Größe einer
Hand; hier wird Insulin produziert und ans Blut
abgegeben.
BMI:
Body Mass Index;
Körpermassenindex, mit dem man das Körpergewicht
beurteilen kann; Werte unter 19 sind zu niedrig,
Werte über 25 zu hoch; BMI = Körpergewicht in
Kilogramm geteilt durch (Körperlänge in Metern)²
Diabetes mellitus:
Diabetes steht für
Durchfluss, mellitus für honigsüß (aus dem
Griechischen); im Alltagsgebrauch meint man die
Zuckerkrankheit.
Diabetischer Fuß:
Häufigste Nervenschädigungen
bei Diabetikern, in den Füßen und Unterschenkeln;
mit Geschwüren und / oder abgestorbenem Gewebe.
Gesundheits-Pass Diabetes:
Vorsorgeprogramm für
Diabetiker im Passformat; hilft dem Arzt und dem
Passbesitzer zu erkennen, wann welche Untersuchungen
(Augen, Füße, Herz etc.) gemacht werden müssen, und
Ergebnisse genau und übersichtlich zu dokumentieren;
herausgegeben und empfohlen von der DDG.
Glukose:
Traubenzucker, wird bei der
Blutzuckerbestimmung gemessen.
Harnzuckertest:
Teststreifen, mit denen
Diabetiker den Zuckergehalt des Urins bestimmen
können.
HbA1c-Wert:
Hämoglobin A1c;
gibt die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration
der letzten 8 bis 10 Wochen an; eine Art
Blutzuckerlangzeitgedächtnis des Körpers.
Hyperglykämie:
Erhöhter Zuckergehalt des
Blutes
Insulin:
Hormon der
Bauchspeicheldrüse, das dem Körper hilft, Glukose zu
verwerten; „Schlüssel“, um Glukose in die
Körperzellen einzuschleusen, damit diese daraus
Energie gewinnen können.
Insulinresistenz:
Die Körperzellen (Muskel- und Fettzellen)
reagieren zu wenig bis gar nicht auf Insulin, sie
sind insulinresistent.
Ketonkörper:
Sie entstehen, wenn Fettzellen im Körper abgebaut
werden (Abfallprodukte des Fettabbaus) und
übersäuern das Blut.
Kohlenhydrate:
Auch KH; energieliefernde Nahrungsbestandteile,
die bei der Verdauung zu Zucker abgebaut werden und
den Blutzucker erhöhen; in einer gesunden Ernährung
sollten sie mindesten 50 % der Tageskalorien
ausmachen.
Metabolisches Syndrom:
Gemeinsames Auftreten von Adipositas, erhöhten
Blutfetten, erhöhtem Blutdruck und Typ 2-Diabetes;
erhöht das Risiko für Gefäßschäden.
Mg/dl:
Milligramm pro Deziliter; (gängige) Maßeinheit
für den Blutzuckerspiegel.
Neuropathie:
Nervenerkrankung/ -schädigung; häufige
Folgeerkrankung bei Diabetikern; fortgeschritten:
diabetische Polyneuropathie
Nephropathie:
Nierenerkrankung; die Nieren funktionieren nicht
mehr richtig bis hin zum Nierenversagen; häufige
Folgeerkrankung bei Diabetikern.
Orale Antidiabetika:
Oberbegriff für die Gruppe der
blutzuckersenkenden Tabletten; „Zuckertabletten“
Retinopathie:
Netzhauterkrankung, häufige Folgeerkrankung bei
Diabetikern; Sehvermögen kann beeinträchtigt werden
bis hin zur Blindheit; fortgeschrittenes Stadium mit
Gefäßneubildung (= Proliferation) am
Augenhintergrund: proliferative Retinopathie.
Süßstoffe:
Kalorienfreie Zuckerersatzstoffe wie Saccharin,
Cyclamat, Aspartam, Acesulfam K, Thaumatin und
Neohesperidin
Triglyceride:
Bestimmte Form der Blutfette, die entweder im
Körper gebildet oder durch die Nahrung auf- genommen
werden; erhöhte Werte sind häufig ein Zeichen für
einen schlecht eingestellten Diabetes, aber auch für
ausgeprägtes Übergewicht.
Zuckeraustauschstoffe:
Fruchtzucker hat einen Energiegehalt von 4 kcal/g
und sollte im Hinblick auf Kohlenhydrate angerechnet
werden; für Zuckeralkohole gilt heute ein
Energiegehalt von 2,4 kcal/g.