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bulletAnzeichen für eine Diabetes
bulletVerschiedene Therapieformen
bulletUmrechnung Blutzucker
bulletBedarf an Teststreifen
bulletWelche Penkanüle zu welchem Pen?
bulletWelche Lanzetten zu welchen Stechhilfen?
bulletSüßstoffe / Zuckeraustauschstoffe
bulletFür Diabetiker geeignete Sportarten
bulletZeichen für eine Nervenschädigung
bulletZeichen für eine Durchblutungsstörung

 

Folgende Anzeichen können auf Diabetes hinweisen:

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Übermäßiger Durst

bullet

häufiges Wasser lassen

bullet

Müdigkeit

bullet

Schlappheit

bullet

rascher Gewichtsverlust

bullet

Hautentzündungen

bullet

Juckreiz

bullet

schlechte Wundheilung

Man unterscheidet zwei Formen:

bullet

Typ 1 ("Jugend-Diabetes"), der meist im Kinder­ oder Jugendalter auftritt. Hier produziert der Körper nicht ausreichend oder kein Insulin mehr, so dass es zugeführt werden muss.

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Bei Typ 2 ("Alters-Diabetes") sind meist Patienten betroffen, die älter als 50 Jahre und / oder übergewichtig sind. Bei ihnen bildet der Körper noch das Hormon Insulin, er reagiert aber nicht richtig darauf.

 

Verschiedene Therapieformen

Diät oder Diät und Tabletten

Nur bei Typ 2 besteht die Möglichkeit, durch Diät und Bewegung die Blutzuckerwerte wieder zu normalisieren, denn Übergewicht vermindert die Wirkung des körpereigenen Insulins. Wirkt die Diät allein nicht, werden zusätzlich Medikamente eingesetzt. Doch auch bei Typ-2-Diabetikern sollte rechtzeitig die Umstellung auf Insulin erfolgen, wenn die bisherige Therapie keine Erfolge erzielt. Sonst drohen durch die dauerhaft hohen Blutzuckerwerte schwerwiegende Spätschäden.

Konventionelle Insulintherapie (CT)

Die Insulinmenge und der Zeitpunkt der Zufuhr sind jeden Tag identisch. Dementsprechend muss bei dieser Therapie genau zu festen Zeiten und in bestimmten Mengen Nahrung / Kohlenhydrate zugeführt werden.

Intensivierte Insulintherapie (ICT)

Bei der ICT, auch Basis-Bolus­Therapie genannt, wird die Insulinausschüttung eines Nichtdiabetikers nachgeahmt Zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels wird täglich mehrmals Verzögerungsinsulin als Basis und zu den Mahlzeiten entsprechend dem BE/KHE-Faktor Normalinsulin gespritzt. Die ICT erlaubt einen flexibleren Tagesablauf bei bestmöglicher Blutzuckereinstellung.

Insulinpumpentherapie (CSII)

Mit der Pumpe ist ein Diabetiker "Rund-um-die-Uhr" mit Insulin versorgt. Über einen Katheter mit einer im Unterhautfettgewebe liegenden Kanüle werden ständig kleine Mengen an Normalinsulin abgegeben. Bei Kohlenhydrataufnahme wird ein so genannter Bolus durch einfaches Knopfdrücken abgegeben. Kein zusätzliches Spritzen mehr und optimale Insulinversorgung.

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Blutzuckermessung

Der Blutzucker wird in mg/dl oder mmol/l gemessen.

Klicken Sie hier für die Umrechnung Ihres Wertes!

Übersicht in der Tabelle:

mg/dl => mmol/l mmol/l => mg/dl
40 => 2,2 2 => 36
50 => 2,8 3 => 54
60 => 3,3 4 => 72
70 => 3,9 5 => 90
80 => 4,4 6 => 108
90 => 5,0 7 => 126
100 => 5,6 8 => 144
120 => 6,7 9 => 162
140 => 7,8 10 => 180
160 => 8,9 11 => 198
180 => 10,0 12 => 218
200 => 11,1 13 => 234
220 => 12,2 14 => 252
240 => 13,3 15 => 273
260 => 14,4 16 => 288
280 => 15,5 17 => 306
300 => 16,7 18 => 324
350 => 19,4 19 => 342
400 => 22,2 20 => 364
450 => 25,0 25 => 450
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Durchschnittlicher Bedarf an Teststreifen
(Orientierungswerte)

  Messung pro Tag Verordnung je Quartal
bulletSchwangere mit Diabetes:
7 - 8 700
bulletPumpenbehandlung:
7 - 8 700
bulletIntensivierte Insulintherapie:
4 . 6 500
bulletkonventionelle Insulintherapie:
1 - 2 200
bulletohne Insulin:
0 - 1 50
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Welche Penkanülen zu welchem Pen?

Kanülen BD
Pens
Berli
Pens
Lilly
Pens
Novo
Pens
Opti
Pens
 
BD Micro-Fine+  
BD Micro-Fine+ für OptiPen  
Novofine  
Omnican  
Omnican H  
Penfine  
Optipen  
Erklärung

passt
passt nicht

           
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Welche Lanzetten zu welchen Stechhilfen?

Stechhilfe BD
Microfine+
Glucolanz Glucolet
Comi
Unilet
Superlite
fine
point
Autoclix Microlet Softclix
BD Lancer5
Glucolet
Clucolet Comi
Medisense
Microlet
Penlet Plus
Softclix
Erklärung

passt
passt nicht

             
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Süßstoffe
(kalorienfrei)

Zuckeraustauschstoffe
(kalorienhaltig)

Acesulfam-K Isomalt
Aspartam Maltit
Cyclamat Mannit
Neohesperidin DC Sorbit
Saccharin Xylit
Thaumatin Fruchtzucker (Fruktose)
etc. etc.
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Für Diabetiker geeignete Sportarten

Sportart

Vorteile

bulletWandern
besonders positiv für Herz und Kreislauf
bulletWalking
 
bulletJoggen
 
bulletSkilanglauf
 
bulletRadfahren
 
bulletSchwimmen
ideal bei Übergewicht und Gelenkproblemen
   
bulletGymnastik
verbessert Beweglichkeit und Gelenkigkeit
   
bulletTanzen, Ballspiele
machen Spaß, fördern Geselligkeit und Gemeinschaftsgefühl
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Zeichen für eine Nervenschädigung

bulletkein Temperatur- und Schmerzempfinden
bulletTaubheit
bulletKribbeln
bulletKältegefühl bei warmen Füßen
bullet"Ameisenlaufen"
bulletWadenkrämpfe in Ruhe
bulletSchmerzen in Ruhe (nachts)
bulletTrockene und rissige Haut
bulletschmerzlose Hühneraugen
bulletschmerzlose Wunden
bulletFußschwellungen
bulletHornhautschwielen
bulletFußdeformitäten, Fehlstellungen und Unbeweglichkeit der Zehen
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Zeichen für eine Durchblutungsstörung

bulletSchmerzen beim Laufen (Waden)
bulletblasse Haut (auch bläulich)
bulletkühle Haut beim Betasten
bulletPulse fehlen bei der ärztlichen Untersuchung
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